Vocal Warm-up & Practice

Sing. Deine Tonart. Dein Tempo.

sing·scale spielt dir Skalen und Vokalübungen am Klavier vor. Du singst dazu — ohne Bewertung, ohne Druck.

Kostenlos · Läuft überall — Mac, Windows, iOS & Android

sing·scale App

sing·scale spielt — du singst. Die App übernimmt die Klavierbegleitung für Skalen und andere Übungen, damit du dich ganz auf deine Stimme konzentrieren kannst. Auf welchen Silben oder Vokalen du singst, bestimmst du selbst — oder dein Vocal Coach. Ob Aufwärmen vor dem Auftritt, tägliches Stimmtraining, Gehörbildung oder Skalenarbeit: sing·scale ist dein Begleiter am Klavier.

Wähle deine Stimmlage — Sopran, Mezzo, Alt, Tenor, Bariton oder Bass — oder leg deinen eigenen Tonbereich fest.

Features

Sofort lossingen

Kein Onboarding, kein Pflicht-Account, kein Score. Du öffnest sing·scale, wählst eine Skala und singst. Mehr braucht es nicht.

Deine Kontrolle

Wähle Tonart, Tempo und Richtung frei. Aufwärts, abwärts oder beides — so wie im Unterricht, aber ohne Terminabstimmung.

Immer dabei

Als PWA direkt im Browser installierbar — kein App Store. Nach dem ersten Start läuft sing·scale komplett offline und spielt weiter wenn das Display ausgeht.

Deine eigenen Patterns

Wenn dir die Standardskalen nicht reichen, bau dir deine eigenen. Exotische Tonleitern, Riffs deines Lieblingskünstlers, Intervallfolgen aus dem Unterricht — du gibst die Noten vor, sing·scale spielt sie.

Drei Schritte. Kein Setup.

App im Browser öffnen — kein Download, kein Login.

Tonart und Skala wählen. Oder einfach lossingen.

Das Klavier spielt. Du singst dazu.

Wofür eignet sich sing·scale?

Einsatzmöglichkeiten

  • Einsingen vor der Probe oder dem Auftritt
  • Tägliches Stimmtraining — 10 bis 20 Minuten, konsequent
  • Übungen aus dem Unterricht selbstständig weiterarbeiten
  • Gehörbildung und Musiktheorie-Praxis
  • Überall und jederzeit üben — auch offline

Was du übst

  • Dur-Skalen
  • Moll-Skalen
  • Pentatonik
  • Arpeggios
  • Kirchentonarten
  • Intervall-Studies
  • Chromatik

Mit dem Custom Builder gehst du darüber hinaus: eigene Patterns, Riffs oder die Intervallfolge, die dein Coach letzte Woche aufgeschrieben hat — einfach eintippen und lossingen.

Wer nutzt sing·scale?

Sänger:innen

Wer eigenständig übt, braucht eine zuverlässige Begleitung — keine App die bewertet, sondern eine die einfach spielt.

Schüler:innen

Kein Klavier zu Hause? Kein Problem. sing·scale gibt Gesangsschüler:innen die Begleitung, die sie für ihr tägliches Training brauchen.

Coaches

Vocal Coaches können sing·scale direkt im Unterricht nutzen oder Schüler:innen als Heimübungs-Tool mitgeben — mit dem Custom Builder auch für individuelle Übungsfolgen.

sing·scale wertet nicht.

Kein Score. Kein „Leider falsch". Keine KI, die dir sagt, ob du gut genug bist. Das Tool spielt. Du singst. Was dabei passiert, gehört dir.

Entwickelt von

Jan Napitupulu

Musiker · Singer-Songwriter · Vocal Coach · Entwickler

Im Unterricht gibt es diesen Moment, den Jan gut kennt: Schüler:innen singen eine Übung, es klappt — und dann gehen sie nach Hause, haben kein Klavier, und die Übung ist weg.

Manchmal ist es auch ein Riff — den baut Jan mit Schüler:innen gemeinsam in der Stunde nach, Note für Note. Sie nehmen ihn mit, um ihn im eigenen Tempo zu greifen. Genau für diesen Moment wollte Jan etwas haben, das einfach funktioniert.

Ein einfaches, schnell zugängliches Tool dafür hat gefehlt. Jan ist Musiker — und Entwickler. Also hat er es selbst gebaut.

Bereit? sing·scale wartet schon am Klavier.

App öffnen
Stimmwissen

Stimmlagen

sing·scale passt sich deiner Stimme an — wähle deine Stimmlage und erhalte Übungen in deiner komfortablen Lage.

Sopran

Der Sopran ist die höchste weibliche Stimmlage und deckt in der Regel einen Bereich von etwa c¹ bis c³ ab. Was den Sopran auszeichnet, ist nicht nur die Höhe, sondern die Art, wie die Stimme in dieser Höhe klingt: hell, tragend, mit einer spezifischen Resonanz in der Kopfstimme. Für das Üben bedeutet das: Die Passaggio-Übergänge müssen bewusst trainiert werden, damit der Übergang von der Mittellage in die Höhe nahtlos klingt.

Mezzo-Sopran

Der Mezzo-Sopran liegt zwischen Sopran und Alt und ist in der Realität die häufigste weibliche Stimme. Ihr Bereich reicht typischerweise von a bis a², mit einer charakteristischen Wärme in der Mittellage. Für Mezzos ist das Üben der Brücke zwischen mittlerer und oberer Lage besonders relevant: Die Stimme hat unten viel natürliche Kraft, und es braucht Arbeit, diese Fülle in die Höhe mitzunehmen ohne zu pressen.

Alt

Die Altstimme ist die tiefste weibliche Stimmlage, mit einem Bereich der oft bei f oder gar e beginnt. Die Altstimme lebt von ihrer Resonanz in der Brustkavität: ein erdiger, voller Klang. Für Alt-Sänger:innen ist es wichtig, die Bruststimme gezielt zu stärken ohne dabei die Flexibilität für die mittlere und obere Lage zu verlieren — ein häufiger Fehler ist zu ausschließliches Üben in der Tieflage.

Tenor

Der Tenor ist die höchste männliche Stimme, mit einem typischen Bereich zwischen c und c². Die Tenorstimme entfaltet ihren charakteristischen Glanz in der oberen Mittellage und der Höhe. Für Tenöre ist das Training des Kopf-Misch-Registers entscheidend: Die Übergänge zwischen Brust- und Kopfstimme müssen so trainiert werden, dass sie in der Live-Situation unter Druck nicht zusammenbrechen.

Bariton

Der Bariton ist die mittlere männliche Stimmlage — und die vielseitigste. Er liegt zwischen G und g¹, mit einer charakteristischen Fülle in der Mittellage. Bariton-Partien dominieren das Opern- und Musicalrepertoire, weil diese Lage natürliche Sprachähnlichkeit hat. Für das Üben ist die Verbindung von Sprech- und Singresonanz ein zentrales Thema.

Bass

Der Bass ist die tiefste männliche Stimmlage, mit einem Bereich der typischerweise von E bis e¹ reicht. Was beim Bass besonders trainiert werden muss, ist paradoxerweise nicht die Tiefe, sondern die obere Mittellage: Bässe neigen dazu, in der Höhe zu drücken, weil die natürliche Resonanz des Instruments tief sitzt. Wer als Bass die Flexibilität nach oben entwickelt, eröffnet sich ein deutlich breiteres Repertoire.

Gesangsübungen erklärt

Was du wirklich trainierst, wenn du Skalen singst — ein kurzer Überblick über die Übungstypen in sing·scale.

Stimmumfang
Der Stimmumfang ist der gesamte Bereich von Tönen, den eine Stimme produzieren kann — vom tiefsten bis zum höchsten Ton. Er unterscheidet sich von der Tessitura, die den engeren Bereich beschreibt, in dem die Stimme am komfortabelsten sitzt und am besten klingt. Den eigenen Stimmumfang zu kennen, hilft beim Wählen von Übungen die fordern ohne zu überlasten. Der Umfang erweitert sich durch konsequentes Üben — nicht durch das Forcieren der Extreme, sondern durch das Stärken der Mitte und die Entwicklung von Flexibilität an den Rändern.
Arpeggios
Ein Arpeggio ist eine gebrochene Linie durch einen Dreiklang — anstatt die Töne gleichzeitig zu spielen, singt man sie nacheinander: Grundton, Terz, Quinte, Oktave. Für Sänger:innen trainieren Arpeggios das Gespür für Intervalle innerhalb einer Tonart und schulen die Fähigkeit, zwischen Registern zu wechseln ohne zu brechen. Wer Arpeggios sauber singen kann, hat Kontrolle über die Stimme in den Momenten, in denen Melodien Sprünge machen.
Durtonleiter
Die Durtonleiter ist das Fundament des westlichen Singens. Ihr Muster — Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton — klingt hell, stabil. Sänger:innen üben sie nicht, weil sie leicht ist, sondern weil sie das Referenzsystem für alles andere liefert: Intonation, Intervalle, Tonalitätsgefühl. Wer die Durtonleiter in jeder Lage sauber singen kann, hat ein verlässliches inneres Tuning.
Molltonleiter
Die Molltonleiter — in ihrer natürlichen Form — hat eine kleine Terz und eine kleine Sexte, was ihr den charakteristisch dunkleren, emotionaleren Klang gibt. Es gibt drei Varianten (natürliches, harmonisches, melodisches Moll), und jede stellt andere Anforderungen an die Stimme. Das harmonische Moll enthält einen charakteristischen Anderthalbtonschritt, der besonders präzise geführt werden muss. Wer Moll beherrscht, erschließt sich die emotionale Tiefe eines riesigen Repertoires.
Pentatonische Skala
Die Pentatonik ist eine Fünftonleiter — sie lässt die reibenden Halbtöne weg und erzeugt eine Offenheit, die in fast jeder Musikkultur der Welt vorkommt: Blues, Gospel, Folk, Weltmusik. Für Sänger:innen ist sie ein ideales Übungsinstrument, weil sie große Intervallsprünge trainiert ohne dissonante Spannungen zu erzeugen. Viele Improvisator:innen nutzen die Pentatonik als sicheres Terrain, von dem aus sie in kompliziertere Harmonik vordringen.
Chromatische Übung
Die chromatische Skala geht in Halbtonschritten durch alle zwölf Töne einer Oktave — kein Ton wird übersprungen. Für Sänger:innen ist das eine präzisionsorientierte Übung: Jeder Halbton muss klar von seinem Nachbarn unterschieden werden, was das Gehör schärft und die Intonationskontrolle trainiert. Chromatische Übungen sind besonders wertvoll für Genres wie Jazz, zeitgenössische Klassik oder Musik des Nahen Ostens, wo Mikrotonalität entscheidend ist.
Intervallstudien
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen — und das Erkennen und Singen von Intervallen ist eine der grundlegendsten Fertigkeiten der musikalischen Ausbildung. Wer Intervalle internalisiert hat, kann eine Melodie vom Blatt singen, weil er die Abstände hört bevor er sie singt. Das ist Solfège in der Praxis: nicht auswendig lernen, sondern verstehen.
Kirchentonarten (Modi)
Modi sind Tonleitern, die aus denselben Tönen wie eine Durtonleiter bestehen — aber von einem anderen Startpunkt aus gespielt werden. Der dorische Modus beginnt auf der zweiten Stufe, der phrygische auf der dritten, und so weiter. Jeder Modus hat eine eigene Stimmung: Dorisch klingt jazzig und dunkel, Lydisch träumerisch, Mixolydisch rockig. Sänger:innen, die Modi kennen, verstehen warum eine Melodie sich so anfühlt wie sie sich anfühlt.

Warum tägliche Gesangsübungen einen Unterschied machen

Die Stimme ist ein Muskel — genauer gesagt, ein System aus Muskeln, Geweben und Resonanzräumen, das auf Training reagiert wie kein anderes Instrument. Ein Klavier bleibt gestimmt, ob man es spielt oder nicht. Die Stimme tut das nicht. Sie reagiert auf Schlaf, auf Stress, auf Trockenheit, auf die Länge der letzten Pause. Wer regelmäßig singt, baut eine Art muskuläre Erinnerung auf — der Körper weiß, was zu tun ist, und der Aufwand für guten Klang sinkt. Wer eine Woche aussetzt, merkt es.

Das bedeutet nicht, dass man täglich stundenlang üben muss. Forschungen aus der Sprechwissenschaft und Musikpädagogik zeigen übereinstimmend, dass kürzere, regelmäßige Einheiten effektiver sind als seltene, lange Sessions. Zehn bis zwanzig Minuten täglich — gezielt, mit Fokus auf eine oder zwei Techniken — bauen Fähigkeiten auf, die durch eine einzige Stunde pro Woche nicht erreicht werden. Der Grund liegt in der neuromuskulären Anpassung: Das Gehirn verankert neue Bewegungsmuster durch Wiederholung, nicht durch Dauer.

Es gibt auch eine Kehrseite. Wer längere Zeit nicht singt — sei es durch Krankheit, Stress oder schlicht Zeitmangel — verliert nicht die Fähigkeit, aber die Verfügbarkeit. Die Stimme wird weniger flexibel, die Übergänge rauer, die Kontrolle unzuverlässiger. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund zur Konsequenz. Der Aufbau von Stimmkondition ist ein Prozess, der sich in kleinen, täglichen Investitionen vollzieht.

Der psychologische Effekt kommt hinzu. Tägliches Üben schärft das Bewusstsein für die eigene Stimme: Man hört schneller, wenn etwas nicht stimmt. Man lernt, die Stimme an schlechten Tagen zu schonen statt zu überlasten. Und man entwickelt ein ehrlicheres Verhältnis zu den eigenen Stärken und Grenzen — was langfristig ein stärkerer Motor für Verbesserung ist als jede externe Motivation.

Häufige Fragen

Ist sing·scale kostenlos?

Ja. sing·scale ist kostenlos nutzbar und finanziert sich über Werbung — kein Abo, keine versteckten Kosten, kein Account nötig.

Funktioniert sing·scale offline?

Ja. Nach dem ersten Besuch lässt sich sing·scale als PWA installieren und läuft dann komplett offline — inklusive der Klavier-Samples.

Welche Skalen und Übungen sind enthalten?

sing·scale enthält Dur-Skalen, Moll-Skalen, Pentatonik, Arpeggios, Kirchentonarten, chromatische Übungen und Intervall-Studies — plus einen Custom Builder für eigene Muster.

Funktioniert sing·scale auf iPhone und iPad?

Ja. sing·scale läuft in Safari auf iPhone und iPad und kann wie eine native App zum Home-Screen hinzugefügt werden.

Muss ich einen Account erstellen?

Nein. sing·scale benötigt kein Login, keine E-Mail, keinen Account. App öffnen und direkt lossingen.

Ist sing·scale nur zum Aufwärmen?

Nein — sing·scale ist ein tägliches Übeinstrument für jede Gesangsübung. Ob Einsingen, vollständiges Tagesworkout oder die Übungen aus dem Unterricht: sing·scale begleitet alles. Ideal für Sänger:innen aller Level, die selbständig trainieren wollen — und für Gesangslehrer:innen, die ihren Schüler:innen ein Werkzeug mit nach Hause geben möchten. Der Coach legt fest, welche Übungen auf welchen Silben in welcher Reihenfolge — sing·scale liefert die Klavierbegleitung.

Unterstützt sing·scale verschiedene Stimmlagen?

Ja. Wähle deinen Stimmtyp (Sopran, Mezzo, Alt, Tenor, Bariton, Bass) und sing·scale schlägt Übungen in deiner bequemen Range vor.

Wie finanziert sich sing·scale?

sing·scale ist kostenlos nutzbar und finanziert sich über Werbung. Kein Abo, keine versteckten Kosten.

Noch Fragen oder Feedback?contact@singscale.com